In nächster Zeit habe ich vor, eigentlich vermehrt ältere Spiele zu testen und diese hier bereitzustellen.
Minecraft tanzt hier aus der Reihe - es hat zwar eine alte Optik, das ist allerdings absichtlich so, denn Minecraft wird aktuell noch entwickelt und befindet sich im Betastatus.
Left 4 Dead meets Lego - MINECRAFT!

GeschichteNun.. Ähm.. Geschichte. Bei Minecraft. Geschichte. Also... Nun... Es gibt keine. Es bleibt dem Spieler an sich überlassen, wie er sich das Ganze vorstellt. Man beachte mal das Design des Charakters:

Meiner eigenen Meinung und Imagination nach ist er wie ein Schiffbrüchiger designt. Also stelle ich mir das Ganze vor, wie bei typischen amerikanischen Filmen: Held strandet auf Inselgruppen, hat nichts außer sich selbst, und muss überleben.
Aber für das weitere Spielgeschehen ist das auch total egal.
GameplayDas Gameplay erscheint - jedenfalls am Anfang - ziemlich simpel. Wie bereits aus der "Geschichte" erkennbar, startet man anfangs ohne Alles an irgendeinem Punkt einer zufälligen Landschaft - das kann in der Wüste sein, auf dem Land, am Strand, bei Bergen... Unser HUD (d.h. die Anzeigen auf dem Bildschirm) bestehen aus einem Slot-System, wo man mit dem Mausrad auf verschiedenste Objekte zugreifen kann sowie der Lebensanzeige:

Hier erkennt man dann auch gleich die erste Besonderheit von Minecraft: Alles besteht aus Blöcken.




Das erscheint zwar anfangs komisch, unterstreicht aber für mich die "Spielspaß-ist-unabhängig-von-Grafk"-Philosophie. Für mich sieht der Strand ganz rechts am Schönsten als Standort für mein Häuschen aus, doch... was braucht man zum Hausbau? Richtig - Holz!
Hier kommen wir zum Abbauen der Blöcke, was bei allen Blöcken (Bis auf den Ultimativen Boden, den sogenannten Bedrock, der sehr sehr tief liegt) möglich ist - wenn man das richtige Werkzeug besitzt.
Holz lässt sich ohne Werkzeug abbauen:



Den Holzblock, der jetzt kleiner auf dem Boden schwebt, können wir aufsammeln und mitnehmen. Und mit einem Blick auf die Uhr sollten wir uns mit dem Häuschenbau beeilen, denn
wenn es Nacht wird... nein, daran denken wir nicht. Wir haben jetzt - nach dem Abbauen von ein paar Bäumen - Stammblöcke. Aber zum Häuschenbau brauchen wir Holz - was zu tun?
Hier kommt eine weitere Eigenschaft von Minecraft zum Tragen: Das Craften. (d.h. das Umwandeln von Blöcken in andere Blöcke.) Stämme in Holz umwandeln geht ganz einfach:

Nachdem wir jetzt Holz haben und es bald Nacht wird (wie man das ohne Uhr erkennt? Ganz einfach! Man beobachtet den Sonnenstand in Minecraft) b
auen wir uns ein nettes, kleines Häuschen mit einer Öffnung für die Tür, die wir - sobald es Nacht ist - zubauen können... Denn.. man weiß ja nie, was nachts so alles herumstreunt, oder? Blöcke kann man mit einem einfachen Rechtsklick platzieren, wenn man sie unten im Slot ausgewählt hat.


Soo. Jetzt ist es Nacht, und komische Geräusche erfüllen unser Haus um uns herum. Einen Block an der Tür hab ich freigelassen, um sehen zu können wann es Tag wird. Man erinnere an die Überschrift:
Left 4 Dead meets Lego. Wieso hatten wir es so eilig, ein Haus zu bauen? Bisher lebten wir in einer kunterbunten, fröhlichen Legowelt, doch wenn es Nacht wird... gar nicht daran zu denken. Die Welt ist dann erfüllt mit Kreaturen, darunter Spinnen, Zombies, Skelette mit Bogen - oder den gefährlichsten von Allen, den Creepern, die nach einer Berührung mit dem Spieler explodieren und so schnell ganze Bauwerke einreißen können. Hier sehen wir auch wieso ich die Tür mit einem Block versperrt habe: (Das ist der Bein eines Skelettes, das vor unserem Haus rumturnt)




Am Tag gehen die Monster jedoch in Flammen auf und verschwinden - bis auf die Spinnen, die werden friedlich.
Glückwunsch! Wir haben soeben unsere erste Nacht in Minecraft überlebt.