Drakensang - Das schwarze Auge

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    • Drakensang - Das schwarze Auge

      Das schwarze Auge: Drakensang

      Wie es bei Rollenspielen üblich ist beginnen Sie erst einmal sich einen Charakter auszusuchen, dabei können Sie zwischen 20 verschiedenen Charakteren wählen, vom
      normalen Krieger über Druide und Pirat sowie Magier und Amazone sind ebenfalls vertreten.
      Ich entscheide mich für einen Kampfmagier, dieser ein ordentliches mittelmaß an Kraft, Energie sowie Zauberkunst mit sich bringt.
      Aber 2 gröbere Mängel fielen mir gleich am Anfang auf, zum Ersten: die Kamera lässt sich nicht frei bewegen und die Menüleisten geben einem keine Informationen über Mana und Ausdauerkosten von Zaubern und Fertigkeiten.

      Der Spielbeginn ist recht übersichtlich.
      Sie beginnen in dem kleinen Dörfchen Avestreu und wollen zu einem Freund nach Ferdok,
      was aber nur möglich ist wenn Sie sich einen Passagierschein besorgen,
      der direkt mit der Erfüllung 3er Aufgaben verbunden ist,
      nebenbei wird der Spielverlauf situationsabhängig in Tutorialform erklärt.


      Es empfielt sich wirklich erst einmal nur die 2-3 Aufgaben zu erfüllen und nicht weiter mit anderen Personen zu reden, da man dadurch sehr schnell in weitere Aufgaben eingebunden werden kann, wo man dann schnell mal den Überblick im Questbook verliert, was einem immer über den aktuellen Quest informiert sowie abgeschlossene und offene Quests (Aufgaben) anzeigt.
      Natürlich ist man nicht verpflichtet einen Quest anzunehmen, sondern kann durch das ausgeklügelte Komunikationssystem des Spiels meist 3-4 verschiedene Antworten wählen, vom freundlichem "tuh ich doch gerne für sie", bis him zum " lassen sie mich damit in Ruhe" ist alles möglich um den weiteren Questverlauf einen guten wiederspielwert zu verschaffen.
      Aber auch neben dem Hauptspielsystem gibt es einiges Interessantes zu entdecken. Versteckte Truhen, ein Handwerkssystem für Waffen und Ausrüstung sowie Geheimgänge und unzählige Nebenquests.

      Allgemein ist der Handlungsspielraum von Drakensang sehr groß und Vielfältig gehalten. Angefangen vom Kräuter sammeln über das Fallen finden und entschärfen bis hin zum Taschendiebstahl oder einfach wildes "draufkloppen". Es gibt 17 Charakterwerte, 23 Talente, 13 Waffengattungen, 39 Spezialfähigkeiten sowie 45 Zaubersprüche, die Sie darüber hinaus mit Ihren verdienten Erfahrungspunkten jederzeit nach belieben steigern dürfen.

      Die ersten 8-9 Stunden verbringen Sie eher mit langweiligen und anscheinend immer wiederkehrenden Kämpfen und Quests, die dabei noch mit dem wiederkehrenden Standardsound nicht gerade die beste Spannung aufkommen lässt. Sie kämpfen ständig gegen Wildschweine, Ratten, Banditen und Wölfen, an die man sich sehr schnell gewöhnt und recht schnell herausfindet wie man eine bestimmte Monsterklasse am besten bekämpft. Allgemein ist das Kampfmenü recht ungewöhnlich gestaltet.
      Um einen Charakter während eines Kampfes zaubern zu lassen (auch Spezialangriffe), muss mit Hilfe der Leertaste der Kampf in ein Standbild verwandelt werden, um dann den Angriff auszuwählen, was auf dauer sehr langweilig werden kann.
      Aber man muss das Kampfsystem auch loben, denn ein Bogenschütze trifft z.b. sein Ziel nicht wenn er in den Nahkampf verwickelt wird, und Angriffe von hinten kann man nicht blocken, was das komplexe Kampfsystem wesentlicher realistischer erscheinen lässt!
      Auch beim benutzen von Heilungszauber muss man recht nahe ins Kampfgetümmel um zu heilen, dagegen fliegt ein Feuerball recht weit kann aber auch die eigenen Leute verwunden.

      Nach einer langweiligen Verfolgungsjagd durch ein Kanalsystem wird man doch schlussendlich mit mehr Aktion und änderden Schauplätzen, sowie fordernden Monstern belohnt. Mittlerweile kämpft man dann gegen Orks, Goblin-Banden, Schamanen und Untote in Moorgebieten und Lavahöhlen. Dabei wird auch mittlerweile während des Kampfes wesentlich mehr Taktik vom Spieler gefordert um die Gegner niederzustrecken, bevor man selber das Ewige segnet, was leider des öfteren mal der Fall ist.
      Nervig ist, dass man nach dem abschließen eines Quests meist minutenlang zu Fuß wieder zurück ins Dorf laufen muss, ohne das etwas passiert, weil Sie ja bereits alle Monster erledigt haben, auch die Spielelogik lässt etwas zu wünschen übrig. Es gibt keine Nacht, kein Wetterwechsel und Marktstände haben durchgehend geöffnet. Kniehohe Mauern oder Gegenstände stellen in Drakensang eine unüberwindbare Barriere da, es gibt also keine Möglichkeit drüber zu springen oder herauf zu klettern.


      Technische Anforderung:

      Wer nicht mindestens 1 GB RAM in seinem Rechner verbaut hat, kämpft im Spiel mit nervigen Nachladerucklern und wartet mal locker 1 Minute bis ein Level oder Spielstand geladen wurde. Mit 2 GB Ram betragen die Ladezeiten zwischen 3 und 5 Sekunden und Nachladeruckler gehören der Vergangenheit an.
      Bei der Grafikkarte gibt sich das Spiel varriabel, eine ältere DX8 Grafikkarte mit 128 MB genügt, um das Spiel zum laufen zu bringen. Bei einer Auflösung von 1680x1050 Pixel mit allen Details und 16xAA braucht man jedoch schon eine Geforce 8800GT, um in diesen Genuss zu kommen.
      Ein Mehrkernprozessor ist dem Spiel ziemlich egal, denn es kann nur einen Prozessorkern ansteuern.
      In minimalen Details fehlen die Vegetationen, nahezu alle Schatten und die schöne Beleuchtung. Auch Texturen wirken deutlich unschärfer und nicht realistisch. An den schicken Feuereffekten und dem Detailgrad der Charaktere ändert sich hingegen wenig.


      Fazit:

      Drakensang - Das schwarze Auge wurde entwickelt um dem Rollenspielfan neue Nahrung zu verschaffen was auch nach einer etwas längeren Anspielzeit gut gelingt.
      Es läuft auf älteren sowie auf neuen PCs mit der richtigen Einstellung, immer optimal.
      Das Charaktersystem ist sehr ausgefeilscht, interessant und Charakter sind recht gut animiert.
      Bis auf längere nervige latschereien sind Pausen eher die Seltenheit und die Quests später sehr abwechslungsreich was den Spielspaß mit jeder Stunde bis zum großen Finale erheblich ansteigen lässt.
      Die Kameraperspektive, sowie die leider sehr dürftigen Dialoge (kaum Tonuntersetzung) sowie die Anforderungen für Zauber und Fertigkeiten, schmällern das recht positive Ergebniss aber etwas.


      ----------------KAUFENSWERT--------------
      Skala 1-10 (1 gut, 10 schlecht) = 7,5
      Bilder
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      PC: 29610 3D-Mark Vantage Punkte
      CPU: Intel Core i7 (4x 4200 MHz, Sockel 1155, HT)
      RAM: 16GB DDR3 2333MHz (CL9-9-9-24)
      Grafik: 2x Geforce GTX950 OC
      Mainboard: ASUS P8 Z77-V LX
      BS: Microsoft Windows 7 Ultimate x64 SP1 und Windows 8.1 Professional x64
      Festplatten:. 2x 128GB SATA3 SSD, 1x 1TB SATA
      2 TB Western Digital

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    • ------------------Testende-------------------
      PC: 29610 3D-Mark Vantage Punkte
      CPU: Intel Core i7 (4x 4200 MHz, Sockel 1155, HT)
      RAM: 16GB DDR3 2333MHz (CL9-9-9-24)
      Grafik: 2x Geforce GTX950 OC
      Mainboard: ASUS P8 Z77-V LX
      BS: Microsoft Windows 7 Ultimate x64 SP1 und Windows 8.1 Professional x64
      Festplatten:. 2x 128GB SATA3 SSD, 1x 1TB SATA
      2 TB Western Digital

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