Need For Speed: SHIFT

    • [PC]

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    • Need For Speed: SHIFT

      1995 ging die Serie an den Start, mit dem erfolgreichen "The Need For Speed". Die ersten Teile bis 2000 bestanden stets aus illegalen Strassenrennen. Mit dem Erfolgreichsten Need For Speed Teil "Underground 2" bewegte sich das Spiel in die Tuner Szene, und bot dem Spieler erstmals die Möglichkeit in einem Rennspiel die Spielwelt frei zu erkunden. Mit SHIFT wagt sich EA nun in die "Realistische Branche" und geht den Konkurenzkampf mit Race Driver: GRID ein. Für Kenner der Generation 2001 [Underground 1] - 2006 [Carbon] ein fataler Fehler. Doch was EA wirklich geschaffen hat, erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

      Der Stil des Need For Speed

      Wie in der kleinen Einleitung schon erwähnt, möchte EA weg von den illegalen Sachen, und die Spieler ganz legal auf Rennstrecken fahren lassen. Für die meisten ist dies der Grund, Need For Speed Shift nicht zu kaufen. Aber dies ist falsch. Need For Speed Shift ist derzeit der Stärkste Konkurent zu Race Driver Grid. Prinzipiell ähnelt es Grid sehr stark. Selbst die Menüs hat EA sich ein wenig abgespeist. Jedoch hat EA mehr auf Realismus gewichtet. Selbst in der Einstellung "Fahranfänger" lassen sich die Autos wesentlich realistisch- und somit auch schwieriger steuern. Man spürt jeden Steinschlag auf der Straße, sofern man einen GamePad- oder ein Lenkrad mit ForceFeedback Unterstützung verwendet.
      Was natürlich auch bei so einem Rennspiel nicht fehlen darf: Eine brilliante Cockpit-Ansicht für jedes Fahrzeug.


      Fuhrpark. Good.Bad.Both ?

      Die Autos lassen sich sehr different voneinander steuern. Nach einer gewissen Spielzeit entwickelt man ganz automatisch einen Favoriten aus den 4 Fahrzeugklassen. Man hat die Wahl aus insgesamt aus 72 Fahrzeugen. Damit lässt SHIFT den Konkurrenten GRID links liegen. Dieser bietet 43 Fahrzeuge. Gelegentlich merkt man jedoch auch, dass EA noch ein paar Sachen aus den Vorgängern aufgegriffen hat. Auch in SHIFT lassen sich Fahrzeuge ein wenig "aufmotzen". Vom Motor- als auch von der Karosse. Doch dies ist nur nebensächlich. Die 4 Fahrzeugklassen sind sehr schön aufgeteilt: In der einfachsten Fahrzeugklasse findet man Autos, die man sich selbst vom Ersparten kaufen könnte, und in der letzten Fahrzeugklasse findet man Wagen, wo sich selbst Multimillionäre den Kaufe überlegen würden. Eigentlich recht ähnlich wie bei Need For Speed Underground 2. Eine 135i oder ein Scirrocco wäre doch für manch einen drinnen.


      Locations. Mmmh

      Hier wären wir bei einem kleinen Schwachpunkt: EA hat an den Strecken zwar nicht gegeizt, dafür aber vieeel zu viele Events eingebaut. Das wird der Streckenanzahl nicht gerecht. Somit wirkt SHIFT ein wenig stark in die Länge gezogen, gerade am Ende. Die PC-Version bietet s8 Strecken zur Auswahl ... da hatten wir aber auch schon vor 7 Jahren bei Race Driver 1 mehr. Die einzelnen Locations sind dafür umso liebevoller gestaltet. Ändert jedoch nichts an der Tatsache: Langer Spielspaß nicht unbedingt gewährt, zu viele Events! Zudem fehlen auch die Wettereffekte in Shift, man fährt "nur" bei schönem Sonnenschein. Bewölkte, Regen- oder Schnee Fahrten fallen weg. Aber wer fährt schon gerne bei Regen ? Ja, Fans von Realismus ! Ein Wetterwechsel während eines 40 Minütigen Rennens sollte bei so einem Spiel drinnen sein.



      Mmh. Hat Need For Speed noch Innovationen ?

      Ja. Man beachte das exzellente Replay-System. Und auch das "Fahrerprofil". Jede Aktion die man während eines Rennens durchführt wird protokolliert und ins Fahrerprofil aufgenommen. Somit differenzirt das Spiel zwischen Agressivem Fahren- und Defensivem Fahren.
      Das gute daran: Überholmanöver mit Remplern werden nicht als negativ gewertet sondern einfach als "Aggressives" Fahren gewertet. In Need For Speed kein Negativer Aspekt.

      Klingt nach Dauermotivation pur ?

      Jaein. Der Anspruch ist selbst schon bei "Level 2" äusserst hoch angesetzt. Egal ob man mit Lenkrad, GamePad oder Tastatur fährt: Es ist schwierig dem Gegner davon zu fahren, oder gar zu überholen. Das sorgt für kürzere Motivationstiefpunkte, und man lässt das Spiel erstmal für den Tag ruhen. Need For Speed bietet dafür aber auch einen sehr dynamischen Schwierigkeitsgrad: Man kann vieles selber festlegen. Da helfen aber auch die Fahrerpunkte nicht weiter. Dauermotivation also nicht.

      Rennen ? Nur das !?

      Klassische Rennspiele gab es schon lange nicht mehr für den PC und HD-Konsolen. Heutzutage würden sie auch viel zu wenig Abwechslung bieten. Nein, Need For Speed bietet sogar ein Modus, den die Spielwelt bislang noch nicht in dieser Fassung gesehen hat: Wagenduelle. Ein "Jäger" und ein "Gejagter". Die Fahrzeuge stammen dabei aus derselben Klasse. Man absolviert 2 Rennen. Einmal muss man es schaffen, dem Gegner davon zu fahren. Entweder man durchstreift als Erstes die Ziellinie, oder fährt einen Zeitlichen Vorsprung von 5 Sekunden heraus. Wenn man Jäger ist, muss man stets versuchen, den Kontrahenden vor der Ziellinie zu überholen. Aber gab es soetwas nicht schonmal recht ähnlich? Ja, ein ganz ähnliches Prinzip beim 12 Jahre alten N.I.C.E 2 von Synetic. Nur ohne Fahrzeugklassen, dafür aber, je nach Wahl, mit Waffen. Shift bietet neben Wagenduellen auch Drift Rennen. Sonst aber auch nichts.


      Was macht der Computer so ?

      Er fährt einen hohes Anspruchslevel, wie schon erwähnt. Dabei auch noch sehr aggressiv und intelligent. Auf niedrigeren Schwierigkeitsstufen macht er jedoch nachvollziebare Fehler. In größeren Rennen rechnet der Computer nicht sehr different. Sprich: Die Fahrzeuge fahren im Pulk. Tut der Atmosphäre nicht unbedingt gut, stört aber auch nicht großartig.


      Auch zum Crashen geeignet, oder wirklich realistisch ?

      Need For Speed bietet zwar ein Schadensmodell- auch Technischeschäden nach Wunsch, aber wenn man eher auf Action-Rennspiele abfährt, fährt man mit Shift in die Falsche Richtung. Purer Realismus. Völlig unbekannt aus der Serie. Selbst Race Driver GRID ist viel mehr auf Action ausgelegt. Kaum zu glauben. Dafür aber umso erfreulicher für Fans von sehr realistischen Rennspielen. EA spielt damit eine neue Zielgruppe an. Der Erfolg derzeit hält sich in Grenzen. Man kennt Need For Speed halt auf Arcade-Basis.

      War es jetzt ein Fehler von EA, ein realistisches NFS rauszubringen [Fazit] ?

      EA hat mit SHIFT eine Menge Fans aufs Spiel gesetzt und sich auf eine ganz neue Zielgruppe spezialisiert. Doch es ist ihnen gelungen. "Rennspieler" die eher auf realisitätsgetreute Fahrphysik etc.werden mit SHIFT eine Menge Spaß haben. Mehr als mit Race Driver Grid. Dennoch: Für den Erfolg von EA wohl eher ein Fehler. Aber wir sind hier ja noch immer beim Spieletest: Trotz des Schwankenden Anspruchs eine echte Alternative zu Race Driver GRID & GTR. Es handelt sich hierbei um einen guten Kompromiss. Die gewissen "Kleinigkeiten," wie zum Beispiel "Mangelnde Abwechslung" seien SHIFT verziehen. Es ist ein gutes Rennspiel geworden.

      Entspricht der Note: Gut [ 2- ]



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